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Siff im Tempovej

Siff im TempovejNachdem wir uns nach unserem ersten Unitag auf den Weg machten, waren wir noch voller Vorfreunde. Vor unserer neuen Behausung begegneten uns allerdings schon ein paar Deutsche, die sich über katastrophale Zustände beklagten. Versiffte Küchen und Bäder – einfach eklig. Hab dann einen Blick in mein Zimmer gewagt und war jetzt nicht ganz so entsetzt, aber wir beschlossen uns als geschlossene Gruppe über den Zustand bei der Uni zu beschweren. Der Vermieter meinte, dass er und seine Frau im Urlaub gewesen seien und deshalb keine Übernahme möglich gewesen sei. Dieser ist zum Glück immer in der Nähe, da vor dem Gebäude, in dem wir untergracht sind, sich deren Ladengeschäft (Bäder / Amaturen) befindet. Nachdem wir also dann ein bisschen Druck gemacht hatten, haben die Frau des Vermieters und dessen Tochter bereits angefangen zumindest die Gemeinschaftsräume zu säubern. Zwei Tage nach dem Einzug war ich dann nochmal bei dem Vermieter, um anzumerken, dass sich hinter meinem Bett (hab’s zum Fegen beiseite geschoben) die Tapete wellt. Der Vermieter meinte, dass es vor einem Jahr ein Wasserschaden gab und dass das daher stamme. In Zwischenzeit sei aber alles wieder trocken und es bestünde keine Gefahr für die Gesundheit. Denkste! Meines Erachtens ist die Tapete manchmal noch eindeutig feucht und auch der seltsame Geruch ließen bei mir die Alarmglocken klingen. Glücklicherweise ist in unserem Haus noch ein Zimmer frei gewesen, das ich jetzt bezogen habe. Es ist zwar auch souterrain wie das andere Zimmer, ziemlich kein, dafür wurde es aber eindeutig von einem Mädchen bewohnt und war auch dementsprechend sauber. Zudem verfügt es über ein ordentliches Fenster und riecht nicht so muffig! Mal schauen, wie ich dort schlafen werde…

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