Auf Bahnhof bin ich bei meinen Streifzügen durch die Kopenhagener Plattenläden aufmerksam geworden. Diese Band folgt einem allgegenwärtigen Trend: deutsche Wörter verwenden. Kellermensch wären ein weiteres Beispiel oder die Clubs/Bars Gefährlich und Dunkel in Kopenhagen. Nichtsdestotrotz beweisen Bahnhof mit ihrer Kommerzrock-Auskopplung “Sell Out” Ohrwurmcharakter, auch wenn ich die Halbwärtszeit als nicht sonderlich hoch einschätzen würde… Weiterlesen →
Morgen um 8.20 Uhr werde ich wieder im Flieger hocken und auf dem Weg in meine neue Wahlheimat Kopenhagen sein. Wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, konnte ich die letzten Wochen dazu nutzen, mich bei einem Dänisch-Sprachkurs unweit von Kopenhagen zu aklimatisieren. Doch war jetzt folgt, wird hoffentlich noch besser, noch “wohnlicher” (Siff im Tempovej) und vor allen Dingen noch länger.
Momentan bin ich noch dabei meinen zweiten Koffer zu packen, einen habe ich schon bei einer Freundin in Kopenhagen untergestellt. Ich spiele also folgendes Spiel mit mir selber: Ich fahre nach Kopenhagen und packe ein… Weiterlesen →
Bei grauem Himmel und vereinzelt heftigen Regenschauern wurde für die Teilnehmer der Summer School gestern ein Ausflug nach Frederiksborg, Kronborg und Lousiana organisiert. Als wir den Unicampus betraten, standen schon zwei Reisebusse bereit. Weiterlesen →
Deutschlaaaand, Deutschlaaand, Deutschlaaand, Deutschlaaand. Ich war hautnah dabei beim Freundschaftsspiel Deutschland gegen Dänemark im Parkenstadion in Kopenhagen. Leider konnte unsere Elf, die man auch getrost gegen den VfB Stuttgart hätte austauschen können, nicht ganz so glänzen, wie wir uns das gewünscht hatten. Auch die Stimmung im Stadion war etwas dürftig, muss ich sagen. Bei nur 19.071 Zuschauern blieben viele Ränge unbesetzt. Zwar habe ich keine wirkliche Stadionerfahrung, dennoch sieht das in der Flimmerkiste für mich reißerischer aus. Was allerdings wirklich cool war, ist, wie nah sich das Ganze vor unserer Augen abspielte. Wenigsten ein Vorteil den kleine Stadien mit sich bringen. Anbei noch ein paar Fotoimpressionen von vor und während des Spiels.
Oh scheiße, wie lange ist es her, dass ich meine letzte Plattenkritik schrieb… 5 Jahre, 7 Jahre? Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall eine verdammt lange Zeit. Und nun soll ich objektiv über etwas schreiben, was mit subjektiv gefällt / nicht gefällt ohne dabei ausschließlich das beigelegte Infoblatt zu zitieren? Oh, wie ich diese Herausforderung früher liebte und der Aufgabe niemals gerecht wurde. So auch sicherlich nicht bei diesem Rundling!
Elektropop zum Treiben lassen
Stian Shiver, der dem einen oder anderen vielleicht durch die Elektropop-Kapelle Portash bekannt sein könnte, legt mit “Hibernation” sein erstes Soloprojekt vor. Während ich in Kopenhagen am Amager Strand liege und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lasse, tauche ich in Stians musikalische Welt ein. Erster Eindruck: hier haben Depeche Mode Pate gestanden. Weiterlesen →
Unsere Nachbarschaft hat nichts zu bieten; wir sind hier mitten im Industriegebiet 16 km vom Stadtzentrum entfernt. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt ist man fast 45 Minuten unterwegs. Ein McDonalds und diverse Tankstellen sind in Laufweite, ebenso ein weiteres Studentenwohnheim, bei dem wir bereits im Innenhof mit anderen Summer School Leuten gefeiert haben. Ok, Korrektur: wir haben hier eine Gokart-Bahn und ein Bowling-Center als Nachbarn! Olympus Dänemark ist unser Quasi-Nachbar. Für ein Monatsticket mit 4 Zonen (schließlich alles zwischen unserer Behausung und der Stadt mit ein) musste ich 660 DKK (~89 EUR) berappen. Nicht nur wir haben schlechte Erfahrungen mit unseren Behausungen gemacht, im Grunde gibt’s bei den meisten was auszusetzen! Es gibt Leute, die sich zusammen eine 1-Zimmer-Wohnung teilen müssen und das gleiche zahlen wie wir im Tempovej (Name der Straße / des Wohnheims). Beim Ausgehen den Reisepass oder den Führerschein nicht vergessen, der Personalausweis wird nicht akzeptiert, da nicht fälschungssicher (WTF!?). Unisex-Toiletten sind in Dänemark keine Seltenheit. Lebensmittel in Schweden zu kaufen, lohnt sich (ausser alkoholische Getränke). Zigaretten sind in Dänemark billiger. Dänisch ist nicht schwer, bis auf die Aussprache. Chinesen essen Dachs und wissen nichts davon, dass man Fleisch nicht im Koffer von China nach Dänemark schmuggeln sollte!?
Nachdem wir uns nach unserem ersten Unitag auf den Weg machten, waren wir noch voller Vorfreunde. Vor unserer neuen Behausung begegneten uns allerdings schon ein paar Deutsche, die sich über katastrophale Zustände beklagten. Versiffte Küchen und Bäder – einfach eklig. Hab dann einen Blick in mein Zimmer gewagt und war jetzt nicht ganz so entsetzt, aber wir beschlossen uns als geschlossene Gruppe über den Zustand bei der Uni zu beschweren. Weiterlesen →
Erste Negativerlebnis auf meiner Reise nach Kopenhagen am Sonntag, den 01.08.2010: auf der Strecke zwischen Stuttgart nach Hamburg ist die SIM-Karte verreckt (oder O² hat sie gesperrt, weil ich eine Neue angefordert habe bzw. da ich ja auch eine Vertragsstilllegung beantragt habe). Dies war insbesondere deshalb ärgerlich, da ich nicht wusste wie ich meinen Couchsurfing-Host erreichen sollte. Ja, genau, ich hab Couchsurfing gemacht, d.h. dass man bei einer wildfremden Person im Wohnzimmer schläft anstatt sich ein muffiges Hostelzimmer mit 66 anderen Menschen teilen zu müssen. Musste also so ‘nen Internet-Terminal aufsuchen, um meinem Gastgeber Bescheid zu geben, wann er mich abzuholen hatte. Zum Glück traf ich aber auf dem Flug zwischen Hamburg und Kopenhagen eine sehr nette Schwedin, die mir ihr Handy für einen Anruf borgte. Weiterlesen →
Ein Teleobjektiv (40-150mm) für 81 EUR – ein wahrer Schnapper! Ja, find ich auch. Muss es nur noch bei der Paketstation abholen, draufschrauben und dann macht das Fotoknipsen mit meiner Olympus E-420 wieder richtig Spaß. Übrigens: die Kamera bekommt ihr z.T. schon so günstig, dass sich der Kauf einer guten Kompakten gar nicht mehr lohnt. Für den Body musste ich knapp 200 EUR berappen und Objektive gibt’s einige unter 100 Piepen! Und soooooo klein ist die Gute!
Gerade eben erreicht mich über meinen Friendfeed bei Facebook die freudige Nachricht, dass die Dreharbeiten für den Clip des wohl besten Songs des letzten Albums der dänischen Elektrorocker von Carpark North, “Lost (Peace)”, abgeschlossen sind. In den kommenden Tagen wir das Ding dann bestimmt schon wieder auf diveresen Videoplattformen wie YouTube aufzufinden sein. Anbei war folgendes, verheißungsvolles Bild zu sehen.