Musik


5
Sep 10

Kuscheln mit Carpark North

Carpark North hautnah

Pünktlich zum Veröffentlichungstermin des internationalen Debüts “Lost” gaben sich die Herren von Carpark North die Ehre ein (vielleicht letztes) Konzert im kleinen Rahmen in Skibby / Dänemark zu spielen. Den kleinen Rahmen betone ich deshalb, weil Skibby zum einen nur knapp über 3000 Einwohner hat und auch die Eventlocation Fabrikken von der Größe eher beschaulich ist (s. Bilder). Das Ganze hat der Stimmung aber keinen Abbruch getan, im Gegenteil: Ich war eigentlich ganz glücklich zu Carpark North mal aus nächster Nähe abfeiern zu können. Weiterlesen →


25
Aug 10

Denmark’s Finest: August 2010

Bahnhof – “Sell Out”

Auf Bahnhof bin ich bei meinen Streifzügen durch die Kopenhagener Plattenläden aufmerksam geworden. Diese Band folgt einem allgegenwärtigen Trend: deutsche Wörter verwenden. Kellermensch wären ein weiteres Beispiel oder die Clubs/Bars Gefährlich und Dunkel in Kopenhagen. Nichtsdestotrotz beweisen Bahnhof mit ihrer Kommerzrock-Auskopplung “Sell Out” Ohrwurmcharakter, auch wenn ich die Halbwärtszeit als nicht sonderlich hoch einschätzen würde… Weiterlesen →


10
Aug 10

Stian Shiver – “Hibernation”

Vorwort

Oh scheiße, wie lange ist es her, dass ich meine letzte Plattenkritik schrieb… 5 Jahre, 7 Jahre? Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall eine verdammt lange Zeit. Und nun soll ich objektiv über etwas schreiben, was mit subjektiv gefällt / nicht gefällt ohne dabei ausschließlich das beigelegte Infoblatt zu zitieren? Oh, wie ich diese Herausforderung früher liebte und der Aufgabe niemals gerecht wurde. So auch sicherlich nicht bei diesem Rundling!

Stian Shiver - "Hibernation" (CD)Elektropop zum Treiben lassen

Stian Shiver, der dem einen oder anderen vielleicht durch die Elektropop-Kapelle Portash bekannt sein könnte, legt mit “Hibernation” sein erstes Soloprojekt vor. Während ich in Kopenhagen am Amager Strand liege und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lasse, tauche ich in Stians musikalische Welt ein. Erster Eindruck: hier haben Depeche Mode Pate gestanden. Weiterlesen →


15
Jun 10

Lost (Peace) verfilmt

Lost (Peace) VideoGerade eben erreicht mich über meinen Friendfeed bei Facebook die freudige Nachricht, dass die Dreharbeiten für den Clip des wohl besten Songs des letzten Albums der dänischen Elektrorocker von Carpark North, “Lost (Peace)”, abgeschlossen sind. In den kommenden Tagen wir das Ding dann bestimmt schon wieder auf diveresen Videoplattformen wie YouTube aufzufinden sein. Anbei war folgendes, verheißungsvolles Bild zu sehen.


7
Mai 10

Carpark North for Dummies

Carpark North: \"Lost\" - Trailer Neues aus der Reihe “Ich bin ein total besessener Carpark North – Groupie”:
“Just Human” sollte nicht der einzige Vorgeschmack auf die kommende, internationale Debütplatte “Lost” gewesen sein, nein, nun ist auch dieser Trailer erschieden, der die Band den potenziellen Fans auf der ganzen Welt vorstellen soll (leider erst 319 Aufrufe bei YouTube). Das lässt zum einen den Schluss zu, dass “Lost” auch im heimischen Plattenladen erworben werden kann und zum anderen ist zu erwarten, dass “Just Human” auch die erste (internationale) Single-Auskopplung samt Video sein wird. Das bereits bestehende (hammergeile) Videomaterial von “Human” wurde dazu einfach durch ein paar Einstellungen ergänzt – das nenn ich Recycling, jedoch rechtfertigt der Zweck hierbei meiner Meinung nach die Mittel: Carpark North muss endlich gebührenden Ruhm erlangen und aus dem Schatten ins Rampenlicht treten, auch wenn anfangs die entsprechenden finanziellen Mittel noch nicht gegeben zu sein scheinen. ;)


4
Mai 10

Carpark Norths neuster Streich

Ganz ohne Newsletter, ohne Erwähnung auf der der MySpace-Seite ohne auch nur ein Sterbenswörtchen auf der Facebook-Fansite darüber zu verlieren, haben Carpark North die Tage eine neue Version ihres wohl bekanntesten Hits “Human” unter dem Namen “Just Human” herausgebracht. Ich würde über Last.fm darauf aufmerksam, da mir “Just Human” als neue Musikempfehlung vorgeschlagen wurde. Hab mir den Track dann auch schön brav über Amazon als MP3 gekauft und freue mich nach einem mehrmaligen Hören nun umso mehr auf das für August angekündigte, nächste Album. Im Gegensatz zum Original kommt der Sound deutlich wuchtiger rüber, der Text der Strophen ist komplett neu und auch Musikalisch musste die alte Strophe einem ziemlich geradlinigem, fetten Gitarrenriff weichen. Hört’s euch aber am bestem selbst an! ;)


29
Apr 09

Rezensieren

Vates Noctis Underground Compilation Vol. 1

Was manche von euch vielleicht gar nicht wissen, ist dass ich vor einigen Jahren mal ein eigenes Online-Musikmagazin unter meiner Fuchtel hatte. Es nannte sich Vates Noctis (Uahhh, böse!) und einer der Höhepunkte dieser Zeit war mit Sicherheit die gleichnamige Compilation, die in einer Auflage von 1111 Stück erschien und die Underground-Bands die Möglichkeit bot sich für einen kleinen Unkostenbeitrag auf der CD mit einem Song präsentieren zu können. Vates Noctis wurde nach meinem Ausstieg noch eine Weile weitergeführt, existiert nun aber auch schon eine ganze Weile nicht mehr. Da meine kostbare Zeit, die ich als Schüler hatte, meist draufging meine Schreibsklaven zu motivieren und zu schauen, dass die Page an sich in Schuss war (reine HTML-Basis), kam ich oft nicht zum Rezensieren und zu den anderen schönen Seiten des Musikmagazin-Redakteur-Daseins.

Vates Noctis Underground Compilation Vol. 1 (Supreme Chaos Records) für einen Euro käuflich erwerben

Ab sofort möchte ich jedoch die Möglichkeit nutzen über meinen Blog in unregelmäßigen Abständen Neuveröffentlichungen verschiedener Genres anzukündigen und ein paar Zeilen darüber zu verfassen. Der grundlegende Unterschied zu meiner Tätigkeit von früher soll aber sein, dass ich nicht rezensieren muss (nein, ich werde keine drittklassigen Blackmetal-Labels wegen Promoscheiben anbetteln), sondern nur das reviewen, was mir einem Review würdig erscheint! ;) Und keine Angst, dies werden anno 2009 nicht mehr ausschließlich Metal-Schreiben sein (vermutlich werden’s gar keine sein), bin ja jetzt tooooootal “open-minded” geworden.

Anbei findet ihr noch einen Schmankerl aus meiner Vates Noctis – Zeit, hab mir da die eine oder andere böse E-Mail mit eingebrockt. Morddrohungen waren glücklicherweise keine dabei!

Cerberus – First destruction (live)
“NEIN! Was für ein Müllsound, live hin und her, so einen miesen Sound habe ich ja noch (fast) nie gehört. Die Härte ist, dass sowas ein Label veröffentlicht. Die Mucke kann wirklich noch so gut sein und die Musiker noch so begabt, aber durch diesen monokassettenrekorderproduzierten Brei dringt davon nichts durch. Ähmm… Leute, was denkt ihr eigentlich, wer soll das kaufen?! Wenn man sich stark konzentriert, kann man vielleicht feststellen, dass es sich bei Cerberus wirklich um keine schlechte Band handelt, aber jetzt mal im Ernst, wer will sich beim Musik hören in irgendeiner Art anstrengen? Die Idee dann noch ein Intro und ein Outro in Studioqualität draufzupacken, verdirbt mir dann noch vollends die Lust mich nur noch eine Minute länger mit der CD zu beschäftigen! Sorry Jungs, die ungenügende Soundqualität macht euch nicht noch EVILer und TRUEer als ihr eh schon seid! Als Bonus wird noch ein Videoclip geboten, der qualitativ superb auf die auf “First destruction (live)” gebotene Musik abgestimmt ist. Ein Punkt für die Tatsache es geschafft zu haben die CD bei einem Label zu vertreiben, zweiter und letzter Punkt für die Tatsache einen Videoclip bieten zu können, bei dem man selbst als Nicht-Seh-Geschädigter die Augen verkneifen muss, um sich einreden zu können, dadurch besser zu sehen!”

Zwar biegen sich mir Anbetracht der Rezension ebenfalls die Fußnägel nach oben, aber ich versichere, dass die thematisierte Scheibe kein Deut besser war! Die erste Veröffentlichung eine Live-Scheibe, die trauen sich vielleicht was… tststsss.