Allgemein


11
Nov 07

Es mi cumple…

Donnerstag hatte ich also meine letzte Klausur gehabt (Programmiersprachen – man durfte im Team arbeiten, hat gut geklappt mit dem Ecuadorianer Pablo) und bin dann, weil ich zu faul war zum Comer(cial Mexicana) zu fahren, in den 7Eleven gegenüber dem Haupteingang der Uni um mich mit Billigwodka und Red Bull einzudecken. War den ganzen Nachmittag aufgedreht, wahrscheinlich vor Vorfreunde auf ein tolles Wochenende und wegen den absolvierten Examen. Jedensfalls fingen wir dann irgendwann an zu trinken. Dank Trinkspiel, dass uns die Spanier zeigten, waren wir auch relativ schnell gut dabei. Mit der Zeit füllte sich unser Haus ganz gut. Der Schwede Martin zeigte uns, wie gut er doch Deutsch sprechen kann (“Jawohl, jawohl, ich liebe Alkohol…”) und dass sein liebster Alkohol der Rum ausm Aldi sei. Weitere Minuten später machten wir uns dann endlich auf in Richtung Skyybar (Polanco). Ich war diesmal so dreist und habe mich zu Raider ins Auto gesetzt, wo ich sonst doch einer derjenigen bin, die Vorlieb mit dem Taxi nehmen (dürfen). Die Skyybar ist wirklich ein netter Schuppen, befindet sich auf einem Hochhaus im 46. Stock und beschert einem eine tolle Aussicht über die Stadt. Eintritt kostete es zum Glück keinen. Wirklich viel mehr zur Party kann ich nicht sagen, habe mir erzählen lassen, dass ich jeden zum Knutschen lieb hatte und sonst auch nicht unstressig war. Besonders auf der Hinfahrt in Raiders Auto (“Es mi fuckin’ cumple, tengo que hacer pipi…”). Um 2.30Uhr machte sich das Auto Raider dann wieder auf den Heimweg, allerdings war es gar nicht so einfach den Club zu verlassen, dass man erst irgendeinen Wisch von ‘ner Bedienung brauchte. Den Brian habe ich da fast zur Weissglut gebracht, hatte doch so Hunger und er musste durch den Club rennen und nach einer Bedienung suchen. Keiner schien aber Hunger zu haben, deshalb gab’s dann keine nächtlichen Tacos für mich! :(

Sexy HexyHappy BirthdayParty PeopleGirls In BlackSascha musst noch mit drauf...KauenVaea und EmilySchicki MickiGirlsMeiner einer und MaelleBrian und VaeaMrs. IndonesiaSuzanRumhocken

Der nächste Morgen begann für mich mit Spanisch-Unterricht um 10.00 Uhr. Meine Spanisch-Lehrerin meinte, dass man die Fahne noch riechen würde. Unterricht bzw. Spiele, wie wir es sonst immer freitags machten, fiel(en) heute flasch, stattdessen sprachen wir über Gott und die Welt. Laurens wurde ins Kreuzverhör genommen, da er auf Grund eines Trips nach La Paz kein mündliches Examen absolviert hatte. Bekam 70 Pkt. für’s Nixtun! Für ihn ist das ok.
Später am Tag kam der Paulo von den Amikoos mit Kuchen vorbei. Artig, artig. Da ich kein Wasser mehr zu trinken hatte, ging ich mit Thien etwas beim nahegelegenen Tante Emma – Laden einkaufen. Auf dem Rückweg konnte sie nicht aufhören zu lachen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht verstanden, warum. Später erfuhr, dass wir direkt vor uns auf der Straße Brian und Sabrina begegneten, sie hatten meine Geburtstagstorte in der Hand. Also sie uns erspähten, drehten sie uns den Rücken zu und beteten, dass ich sie nicht sehen würde. Mit einer 5kg Torte kann man ja auch nicht schnell mal weggrennen! Auf jeden Fall hatte ich sie nicht gesehen, umso schockierter / überraschter / überwältigert war ich dann als ich meine ganz besondere Geburtstagstorte in Empfang nahm. Ein Muscleshirt (bisschen zu groß und dank Lycra nicht schrumpfbar) bekam ich zudem.
Gegen 19.00 Uhr ging das Tagesprogramm dann weiter mit einer Taxifahrt zur Arena México – einer Halle, in der das berühmte Lucha Libre (zu deutsch: Wrestling) ausgetragen wird. Die Mexikaner fahren da total drauf ab… für uns war es sehr amüsant, besonders die Frauenkämpfe. Fazit: Unterhaltsames Abendprogramm, im Fernsehen aber weitaus realistisch als von der 5 Reihe aus gesehen. Fotos durften wir natürlich wieder keine machen, nirgends in Mexiko, ohne Spaß. Ein Wunder, dass es in der Skyybar erlaubt war.
Hunger hatten wir danach. Also sprangen wir in die Metro und Jaime brachte uns zu ‘nem American Diner. Wie alles, dauerte es auch hier mal wieder etwas länger bis jeder mit Essen versorgt war. So kam es dann auch, dass wir zum ersten Mal um 1.30 Uhr vorm Living (einem Club nahe des Wolkenkratzers Torre Mayor) standen. Leider hatte Jaime seinen Ausweis vergessen und die Auflagen vom Living waren knallhart. Matthieu hatte seinen auch nicht dabei (nicht ich!), seiner lag in Atizapan. So entschlossen Stefan und Matthieu nach Hause zu gehen, die Mädels hatten sich ja schon nach’m Diner verkrümelt. Mit Jaime ging ich dann noch schnell seinen Ausweis holen, wohnt zum Glück gleich um die Ecke. Bis wir dann den Club betraten war es sicherlich 2.00 Uhr. Raider, Tanja und Co. waren schon seit 11.00 Uhr dort und warteten auf uns. Sichtlich genervt. Tat mir total leid für sie. Die Guten blieben dann auch nur noch etwa 20 Minuten. Den harten Kern bildeten also Brian, Sabrina, Dalal, Pauline, Eric, Jaime, Carlos, ein Freund oder Verwandter von Carlos!? und ich. Gegen 4.00 Uhr war dann auch bei uns Zapfenstreich.

Jaja...HeheheW/S/WPlayerErbost

Der nächste Tag wurde dann erstmal halb verschlafen. Anschließend begaben Jaime und ich uns auf die Suche nach einer deutschen Bäckerei in der Stadt. Die fanden wir auch irgendwann. Dort kaufte ich dann nicht nur Brezeln und Speckbrot, nein, zu Rotkraut, Knorr-Dressing, Milka-Schokolade, Mandelspekulazius und Schöfferhofer Weizenbier konnte ich natürlich auch nicht “nein” sagen! Das deutsche Restaurant konnte ich mir ebenfalls nicht entgehen lassen und ich muss sagen, der Sauerbraten war trotz Pfanni-Knödel und Rotkraut aus dem Glas megalecker! Allerdings scheine ich kein deutsches Essen mehr zu vertragen, denn auf der Rückfahrt nach Atizapan musste ich zwischendrin aussteigen und die Toilette des Subways konsultieren. Einige Kilometer später gab’s dann noch einen kleinen Auffahrunfall, in den mein Bus verwickelt war. Sowas steht hier ja auf der Tagesordnung. Mussten dann noch den Bus wechseln, aber immerhin hatte ich einen Bus erwischt, der direkt an meinem Haus vorbeiging.

LinsesuppDeutsches EssenSauerbrodeDeutsche Köstlichkeiten


6
Nov 07

Puebla & Cuernavaca

Puebla

Die Nacht vor unseremTrip war keine schöne und vor allen Dingen keine lange! Unser Einschlafprozess wurde von Kotzgeräuschen aus Stock 3 untermalt. Armer Brian! Am nächsten Tag wirkte er dennoch erstaunlich frisch. Mehr oder weniger pünktlich quetschten wir uns dann zu fünft in ein kleines Taxi und ließen uns zum (Bus) Terminal Norte bringen. Von dort aus ging es dann weiter mit dem Bus in Richtung Puebla. Dauer: 3 h. In Puebla am Zocalo angekommen, wo auch unser Hotel sein sollte, erkundigten wir uns gleich über die dort angebotenen Safaritouren und kauften Tickets. Uns blieben gerade mal 40 Minuten Zeit um unserer Hotelzimmer (four star – direkt im Zentrum – ca. 16 EUR PP) zu beziehen und etwas zu Essen. Eigentlich viel Zeit wenn man nicht gerade den Schlüssel zum falschen Zimmer in die Hand gedrückt bekommt und dann in einen fremdes Zimmer eintritt, wo zum Glück zu diesem Zeitpunkt keiner drin war! Auch in McDonals wird mit mexikanischer Behäbigkeit gearbeitet. So schafften wir es gerade so auf den Bus, die Mädchen verzichteten auf’s Essen.
Alles in allem war die Safaritour recht interessant… ich denke, dass die Bilder für sich selbst sprechen. Das Schlimmste war, dass die Fenster (zur Sicherheit) geschlossen werden mussten, wenn man die Bereiche mit Raubtieren befuhr. Der Bus hatte leider keine Klimanlage!

Gehörnte TeileRumliegenGrasenFlamingosBambiKopf abStrau�NashornElefantVogelGnomUh, baby!3ErstauntGiraffeSchimpanseLamaIm BuschRuhendes ViehDSCF0510ZebrasSafariKondor oder soHyänenfotoTiershowHasenzahnAnschauen

Gegen 18.00 Uhr waren wir dann wieder zurück am Zocalo von Puebla. Im Hotel machten wir uns schnell frisch, um noch ein bisschen um die Häuser zu ziehen. Brian kaufte in einem Eso-Laden eine Shisha und wir ließen es uns nicht nehmen uns zu fünft in einen Passbildautomaten zu quetschen, der allerdings Bilder in miesester Qualität erzeugte. Anschließen gingen wir noch einen Happen essen, mich vergaß man natürlich prompt, was zur Folge hatte, dass meine Pizza dann letzten Endes auf Rechnung des Hauses ging. So muss es sein! :)
Im Hotezimmer rauchten wir noch Shisha und sahen fern… ich konnte mich allerdings kaum wach halten und schlief stellenweise ein und belästigte die anderen mit meinem Schnarchen. Im Endeffekt landete ich dann irgendwann zwischen 12 und 1 Uhr in meinem Bettchen.

Stra�eneckeUnser HotelLängste Achterbahn der WeltKarussellVoll geilLeuchttürmeKirche bei NachtToter JesusSkullFliegendes SkelettKirche

Cuernavaca

Am nächstes Morgen ließen wir es uns am Frühstücksbuffet erstmal richtig gutgehen. Nach dem Brian dann die Kirche am Zocalo noch bei Tageslicht fotografiert hatte, konnten wir uns dann wieder zu fünft in ein Taxi quetschen und uns zum Busterminal chauffieren lassen. Die Busfahrt nach Cuernavaca dauert etwa 2 1/2 Stunden. Das waren lang 2 1/2 Stunden, da die Bustoilette bestialisch stank. Dank einem meiner Flip-Flops, konnte ich die Türe blockieren, sodass diese nicht alle 5 Minuten von alleine aufging! Brian, der Held, musste natürlich dreimal auf’s Klo während der Busfahrt, das letzte Mal ging er absichtlich! Er hätte noch fünf Minuten bis zur Ankunft warten können, meinte aber, dass er keine 3 Pesos (20 Cent) für die Terminaltoilette (die sich im Endeffekt als kostenlos herausstellte) ausgeben wolle. Penner! ;)
Cuernavaca, von einem Deutschen liebevoll als “Stadt des ewigen Frühlings” benannt, war auch jeden Fall einen Besuch wert, aber nicht unbedingt wegen kulinarischen Spezialitäten (hatten echt ein mieses Restaurant erwischt – hatten Tortas auf der Karte, die sie beim gegenüberliegenden Tortastand holten!!!). Waren also in einem Museum, sind durch die Stadt geschlendert und haben viele Bilder von Pappmaché-Skelett-Damen und Altaren anlässlich des “Días de los muertos” gemacht. Anschließend kauften wir uns ein Ticket für eine Touribus-Rundfahrt durch die Stadt. Highlight: der mitten in der Stadt befindliche “Jungel” (s. Bilder). Gegen 5.00 Uhr schnappten wir den Bus gen Heimat und nahmen letztendlich am Terminal Sur (so scheiß weit weg von Atizapán) ein Taxi nach Hause. Auf halber Strecke ist der Karren dann abgekackt (“Mi pinche carro me chingó!” – Zitat des Taxifahrers) und so mussten wir warten bis der Kollege kam und uns aufpickte. Die Wartezeit war zu verkraften, da der Taxifahrer ein lustiger Gesell war.

TüreHausfrontIch fall gleich raus!GräberWindschiefB/WDSCF0585DSCF0584Eye ContactGay Club?Puppe HeidiPuppe BrittaDiego RivieraStatueNachdenklichFrida Kahlo AltarAuf dem BalkonDenkmalStromleitungenKirchleinMassivSchlendernFettiBlümchenWurzelwerkAusgestopfte HosenTittenparadeStinkender FlussDschungelWaterfallPopel


6
Nov 07

Helloween Party

Letzten Freitag stand die Amikoo Helloween Party auf dem Programm. Gleiche Location wie die Mexican Party. War natürlich wieder eine Irrfahrt bis wir den Schuppen gefunden hatten! Dort war’s schon ganz ok, allerdings war Alkohol wieder selbst mitzubringen und ich hatte auch nichts dabei. Meine persönlichen Kostümhighlights waren ‘la gorda’ (leider kein Bild!), die auch prämiert wurde (Typ mit aufblasbarem Fettleibigemkörper in pink und Krönchen), und die Toilettenqueen (bewaffnet mit Klostopfer und WC-Ente um den Hals). Im Endeffekt war’s ganz gut nichts getrunken zu haben, schließlich sollte es am nächsten Tag nach Puebla gehen. Brian erging’s leider nicht so gut, ihn hört man noch lange bis in die Morgenstunden seltsame Geräusche aufm Klo machen.

Die Schönen und das BiestVillage PeopleKim ChiBeim EssenMonsterKoreanisches EssenNoch zu HausBunniesBunnyKonversationStar WarsDie AsiatinnenIndianer und Cat WomanKissCat WomanPirat und CowboyDevilCorpse BrideZombieGayshaEat My BallPrinzessinToilettenqueenPiratenbräuteDie GehörnteDie drei GrazienEllenbogenGeile BeineSmile


30
Okt 07

Jetzt wird’s konkret…

Rückflug

Heute war ich bei der KLM in Polanco. Wollte meinen Rückflug umbuchen (vorverlegen). War aber nicht so einfach! Hatte wohl ein Spezialangebot erwischt und deshalb war es nicht möglich vor Ort die Umbungskosten zu ermitteln. Muss dort also morgen nochmal anrufen und hoffen, dass in Zwischenzeit eine Mail aus Amsterdam einging, die besagt wie hoch die Umbuchungskosten sind. Wahrscheinlich um die 100 EUR. Habe jetzt aber auf jeden Fall mal eine unverbindliche Reservierung für folgenden Flug:

22.12.07 19:55 Mexico City -> 23.12.07 13:15 Amsterdam
23.12.07 15:35 Amsterdam -> 23.12.07 16:55 Stuttgart

Was ich zurück in Deutschland zuerst tun werde…

  • Döner essen
  • Neues Gewerbegebiet in Pfalzgrafenweiler begutachten (Deichmann, Lidl, DM etc.)
  • Im H&M shoppen (die mexikanische Waschmaschine wird bis zu meinem Abflug all meine Klamotten zerstört haben!)
  • Rumcruisen mit meinem Postauto
  • Rössle- oder Fubar-Party in Furtwangen
  • meine WG besuchen
  • Clubbing in Stuttgart
  • meinen Holland-Trip planen
  • Bilderabende für diverse Leute
  • To be continued…


29
Okt 07

Veracruz

Nach einer schönen Greek and Roman Party am Vortag und einem durchwachsenen Schultag, jedoch mit leckerem Essen am Campus (es war Tag des Essens und irgendwie gab’s 1000 Stände, die verschiedene Köstlichkeiten aus allen Ecken Mexikos feilboten), ging dann 15.30 Uhr auf in Richtung Veracruz bzw. dem kleinen Städtchen, in dem unser Hotel lag. Geplante Ankunftszeit: 23.30 Uhr. Wie ich achtstündige Busfahrten hasse… Immerhin waren die Filme im Bus gut (‘The last king of scotland’, ‘City of Gods’…), allerdings verhinderten sie dank ihrer Lautstärke weder Musik zu hören noch ein ausgiebiges Nickerchen zu machen.
Am Hotel angekommen, mussten wir dann erstmal unsere Zimmer suchen. Das Hotel bestand nämlich nicht aus einem Gebäude, sondern aus vielen kleinen und eines dieser kleinen Gebäude beherrbergte dann zwein Zimmerchen. Auch die Nummerierung der Zimmer war mehr als unlogisch. Wir hatten die Nummer 7, die 7 über unserer Zimmertür sah aber viel mehr aus wie eine 1. Sei’s drum… Dank (annähernd) Vollmond konnten wir noch ein bisschen im Meer plantschen. Zwar riet uns meine Spanischlehrin davon ab, da die Flut mitunter Quallen anspühle, wir ließen uns davon aber nicht abschrecken! Schön war’s, schön warm. Der Strand war aber ziemlich hässlich, die Küste des Staates Veracruz wurde ziemlich offensichtlich von dem Hurrikan heimgesucht, von dem in der internationalen Presse zu hören war. Auch der Sand war etwas seltsam, so dunklen Sand hatte ich mein Leben noch nicht gesehen. Da es weit und breit nichts gab, erübrigte sich auch die Frage, was man unternehmen könne. So kam es, dass wir früh schlafen gingen, da ein anstrengender Tag bevorstand.

Gestärkt durch ein gutes Frühstück, ging es am nächsten Tag dann mit dem Bus in Richtung des Flusses, in dem wir raften sollten. Dort angekommen, zogen wir uns erstmal um… Badehose, schnelltrocknendes Shirt (hatte ich mir extra gekauft – sexy!), barfüßig. Noch schnell auf’s Klo und ab auf den Truck, der uns direkt zum Fluss bringen sollte. Am Fluss mussten wir uns noch unsere Schwimmwesten überstreifen, schöne gelbe Helme aufsetzen (erinnerte mich ein wenig an Baustelle) und ins Boot springen. Vier Boote waren wir insgesamt, Boot etwa 7-8 Leute pro. Zuerst paddelten wir zwischen zwei Felsen durch und gelangten in die Nähe eines Wasserfalls. Wunderbarer Anblick – leider mussten wir unsere Kameras zurücklassen, weshalb es kein einziges Bild von unserer kompletten Raftingtour gibt *wein*. Wer mutig war, sprang ins Wasser und taste sich Stück für Stück an den Wasserfall heran. Schwimmend und kletternd. Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Irgendwo im Treibholz sahen wir dann noch ‘ne kleine Schlange rumzwischeln, giftig soll sie auch gewesen sein. Ein Glück saßen wir da noch im Boot. Weiter ging’s, flussabwärts. Synchrones Rudern hatte unsere Truppe schnell drauf und die Instruktionen unseres Leaders führten wir offensichtlich auch besser durch als die anderen Gruppen. Zwar bestand unser Boot mehrheitlich aus Mädels, dennoch zogen wir das rote Boot (mehrheitlich Jungs) locker ab! Eine richtig gute Truppe hat natürlich auch einen guten Schlachtruf: “Un, dos, tres, chicas/chicos, salvajes, duras/duros, chicas/chicos, duras/doros!” (“Eins, zwei, drei, Mädels/Jungs, wild, Mädels/Jungs, stark, Mädels/Jungs”). Irgendwie so. Selbst im Boote kentern waren wir nicht so schlecht, dank unserer kampflustigen Vaea. Ich hielt mich da lieber vornehm zurück, wurde aber selber mal aus dem Boot gestoßen und habe mir dabei ordentlich das Gesäß im knietiefen Wasser auf ‘ner Felsplatte angeschlagen. Auf halber Strecke machten wir Zwischenstopp und hatten da die Möglichkeit in eine Grotte zu schwimmen und dann aus einem Loch in der Felswand wieder in den Fluss zu springen. War ganz schön schwierig dort nicht abzutreiben… manche Mädels hatten da so ihre Probleme. Anschließen aßen wir lecker Hühnchen auf einer Ranch. Ob es eine Ranch war, weiß ich nicht mehr genau, auf jeden Fall roch es so. Zurück am Hotel deckten wir uns bei einer nahe gelegenen Tankstelle mit Alk und Chips ein, genoßen noch ein paar Stündchen am Strand und spielten abends dann Pool oder gammelten sonst wo auf dem Hotelgelände rum. Ich allerdings nicht mehr all zu lange, da ich am nächsten Morgen unbedingt den Sumpftrip mitmachen wollte (7.00 Uhr Treffpunkt an der Rezeption).

HotelzimmerHotelPoolLöweStrandMeerAm Meer

Oi oi oi, war ganz schön schwer sich um 6.00 Uhr aus dem Bett zu quälen, aber lohnenswert. Wurden also um 7.00 Uhr von ein paar Trucks abgeholt, die uns in das Feuchtgebiet brachten. Von dort ging’s dann zu Fuß weiter. Zum Schock aller durften wir nach einigen hundert Metern durch kniehohes Wasser waten, glücklicherweise war es sehr warm. Wahrscheinlich durch moorbedingte Gährungsprozesse? Weiter ging’s mit dem Stocherkahn durch eine vegetativ vielseitige Landschaft. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn wir keine exotischen Tiere gesehen haben. Ungemütlich wurde es dann als es anfing zu schütten, haben ganz schön gefroren. Anscheinend sollen sich in den Gewässern auch Krokodile rumtreiben, zum Glück sind wir keinem begegnet. Suzan war aber so mutig ihre Füße ins Wasser zu hängen, hat dadurch auch fast unser Boot zum Kentern gebracht.

Das andere BootWassergewächsBetrachtenIm BootSumpfSumpflandschaftNassUmherstiefeln

Nach einem späten Frühstück und dem Check-Out machten wir uns mit dem Bus auf in Richtung Tajin. Wieder Pyramiden. Bevor wir das Gelände betraten, gaben wir uns erstmal eine Show dieser Indios, die sich an einem Pfahl festgebunden durch die Luft schleudern lassen. Hatte ich mir – ganz ehrlich – spannender vorgestellt. Auf dem Gelände selber gab’s wieder Pyramiden, ein bisschen schöner als sonst wie ich finde. Verbrachten dann nach einer Weile unsere Zeit damit Sprungbilder zu machen. War dann um ehrlich zu sein wieder ganz froh als wir gingen… für diesen Satz würde mich Brian sicher killen. Bei Pyramiden geht der ab wie Nachbars Lumpi. Geschichtsstudent halt. Vor den Pyramiden gab’s ein paar Marktstände. Bin dann dem Gruppenzwang erlegen und habe auch (endlich) begonnen die ersten Souvenirs zu erstehen. Fehlt aber noch einiges! Ich hasse Souvenirshopping.

JumpJumpJumpJumpRinnsalZungeStefan und EricSexy HexyPyramidePyramide im GrünenPyramideBaumelnde LeuteMenschenschleuderSchaulustigeTraumpaarRumsitzenUnterhaltungKletternSabrinaTajinTajinJumpJumpKuschelnI Love Sascha


26
Okt 07

Greek and Roman Party

Greek and Roman PartyUnsere kranke Seele Stefan. Sowas kann nur auf seinen Mist gewachsen sein. Cool war’s aber auf jeden Fall, bloß übelst kalt, schließlich hatten Brian und ich ja nicht wirklich was an. Man beachte die Kostüme… alle Jungs aus der Straße Azucena in rot, die Mädels in weiß. Was jetzt aus den Bildern nicht hervorgeht ist, dass Stefan für diese Party extra noch Steinskulpturen (großer Topf, Löwe und ‘ne Säule) gekauft hat. Kosten und Mühen hat der Gute also wirklich nicht gescheut. Getränke waren nada-mäßig billig (Wodka O oder so für 20 Pesos). Höhepunkt des Abends war sicherlich als sich der Imperator Caligula alias Stefan auf den Schulten von Enric und Sascha zu majestästischer, römisch anmutender Musik durch die Räumlichkeiten tragen ließ.

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23
Okt 07

Veracruz und andere Kleinigkeiten…

Veracruz

Diese Wochenende geht es noch nach Veracruz, einem Bundesstaat östlich von Mexico City. Dies ist der letzte Trip, der von der Uni organisiert wird und auch der letzte Trip vor den Klausuren des dritten Parzials und den Finals. Wie auch Acapulco handelt es sich hierbei um einen längeren Trip. Freitag Mittag geht’s los, Sonntag Abend kehren wir wieder zurück. Auf dem Programm stehen einige spannende Dingen, wie z.B. Rafting, eine weitere archäologische Stätte, Sümpfe…

Wetter

Heute haben wir echt den kältesten Tag seit langem – 9 °C! Und ich habe noch über euch in Deutschland gelacht als ich hörte, dass es schon geschneit hat…

Party

Diese Woche wird sicherlich noch anstrengend… Mittwoch feiert Suzan (Holländerin) Geburtstag und Donnerstag ist eine von uns organisiert “Greek and Roman Party” im Nada, dem angesagtesten Club in crazy Atizapán.

Das Ende

Wie ihr am Counter sehen könnt, geht mein Semester nun auch nur noch schlappe 38 Tage. Auch ist für mich persönlich jetzt schon klar, was nach dem Semester noch laufen wird. Will noch nach Oaxaca, evtl. Chiapas und ein letztes Mal an den Strand und das alles bis 20. Dezember, dann kommen Brians Eltern. An Weihnachten würde ich gerne zu Hause sein. Muss jetzt endlich mal nach Polanco zur KLM fahren und schauen, ob ich für dieses Jahr ein Rückflug überhaupt noch möglich ist. I hope so!


17
Okt 07

Cancún, Tulum & Playa del Carmen

Traumstrand Junge, junge, war das geil… alles in allem ein teurer Spaß, aber jeden Kreuzer wert! :) Fange dann also mal an ganz von vorne zu erzählen:

Eines schönen Freitag Morgens (12.10), nach eines durchwachsenen In – Thiens – Geburtstag – Reinfeier – Abend in der Gendarmeria, traten wir einen Kurztrip auf die Halbinsel Yucatan an. Nach einer einstündigen Fahrt ins benachbarte Toluca und einem Gespräch mit dem Taxifahrer über Taxis und deutsche Restaurants, erreichten wir den dortigen Flughafen. Gepäckcheck wird hier noch manuell durchgeführt, so dauerte es auch verhältnismäßig lange bis wir unser Gepäck aufgegeben hatten. Haben dann noch schnell einen kleinen Snack zu uns genommen, bevor wir den niegelnagelneuen, mit Ledersitzen ausgestatteten Airbus A320 der Fluggesellschaft Interjet in Richtung Cancún betraten. Interjet konnte – gegen all unseren Erwartungen – sogar mit kostenlosen Snacks und Getränken aufwarten, wenn man es sich genauer überlegt, sollte dies aber auch kein Wunder sein, schließlich zahlten wir für dieses zweistündigen Flug, hin und zurück, pro Nase 2500 Pesos (166 EUR). Nach zwei Stunden Flug erreichten wir das verregnete Cancún. Scheiße, dachten wir, wären wir doch bloß nach Puerto Vallarta geflogen. Unser Schicksal ließ sich jetzt aber nicht mehr ändern! Als wir dann aus dem Flughafen draussen waren, hatte der Regen aufgehört und eine schwüle Hitze machte sich breit. Wir nahmen dann ein Taxi zu einem Platz mitten im Hotelareal, da wir dort auf Ingmar treffen sollten (einem Freund von Mali), bei dem wir – so war es ursprünglich geplant – nächtigen sollten. Dieser war allerdings noch auf Arbeit und so entschlossen wir uns für diesen Tag ein Zimmer in der JuHe zu nehmen, um noch etwas vom Tag haben zu können und ihn nicht stundenlang wartend zu verbringen. Schließlich war es Thiens Geburtstag! Wir saßen schon im Taxi als Mali einen Anruf bekam, dass Ingmar doch früher Schluss machen könne, weshalb ein Teil der Reisegruppe am Ausgangspunkt blieb und Melissa, Thien und ich uns auf den Weg machten eine JuHe für uns zu finden. Der ‘Weary Traveler’ war eine Katastophe! Cancún auch. Auf den Schock mussten wir uns erstmal bei KFC stärken. Wir riefen die anderen an um sie von den katastrophalen Zuständen in Kenntnis zu setzen. Während dem Essen bekamen wir einen Anruf von den anderen. Planänderung. Wir gehen nach Playa del Carmen, sie seien schon auf dem Weg mit Ingmar. Na toll! Also begaben wir uns zu nahegelegenen Busstation und kauften uns ein Ticket nach Playa für läppische 35 Pesos. 1 1/2 Stunden Busfahrt folgten. Thien war – man kann’s ihr nicht übel nehmen – mies gelaunt. In Playa del Carmen angekommen und von den anderen die Information bekommen, dass sie noch irgendwo zwischen Cancún und Playa del Carmen rumgeistern würden, machten wir uns auf die Suche nach ein paar anderen International Students unserer Uni, die sich auch irgendwo in der Gegend aufhalten sollten. Nach einer mindestens halbstündigen Sucherei fanden wir dann letztenendes die JuHe der anderen. Im Gegensatz zum ‘Weary Traveler’ war dies ein Paradies in Form eines Piratennests. Zwar teilten wir uns mit gut 8 anderen Leuten ein Zimmer, aber immerhin hatte man nicht den Eindruck, dass einem jeden Moment die Zimmerdecke entgegenkommen würde. Irgendwann später trudelte dann noch der Rest ein und wir beschlossen noch an den Strand zu gehen. Für Thien gab’s letztenendes noch ein bisschen Kuchen und Sekt. Der Badespaß wurde uns nach einigen Minuten durch die Strandpolizei verdorben, die uns mitteilte, dass Nacktbaden und Alkohol am Strand verboten sei und normalerweise mit 36 Stunden Knast bestraft würde. Alkohol hatten wir dabei, aber Nacktbaden? Nun gut, Stefan hatte sich entblößt und wollte dann Brian an die Wäsche. Mein Gott. Nach ein bisschen Rumdiskutieren ließen uns die Ordnungshüter dann gehen. Später gingen wir noch kurz in einem Club, tranken das beste Getränk wo gibt – Perla Negra (Jägermeister-Schnapsglas in großem Glas mit Boost – mexikanischem Red Bull – Ersatz in türkis), leider waren wir so geschafft von den ganzen Ereignissen dieses Tages, dass wir nach ca. einer halben Stunde den Rückweg zur JuHe antraten.

Am nächstes Tag widmeten wir uns voll und ganz dem Strand und dem wunderschönen Playa del Carmen. Abends waren wir exzellent Essen und Brian und ich entschlossen uns dann noch dazu einen Club vom anderen Ufer zu besuchen (KC lässt grüßen) nachdem wir noch gemeinsam in einer Shisha-Bar Cocktails geschlürft hatten. War ganz lustig, zumal man ein paar Leute vom Strand wiedergesehen hatte.

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Am nächsten Tag stand Tulum auf dem Programm. Mussten uns wieder aufsplitten, da Ingmar lediglich über ein Mischung aus Astra und Corsa verfügt. Sabi, Fernanda (eine Freundin von Ingmar, die für ein Jahr in Nürnberg lebte und fließend Deutsch spricht), Mali und Ingmar by car – Thien, Mel, Brian und ich by bus. Während einer gut einstündigen Busfahrt konsultierten wir schonmal Brians ‘Lonely Planet’ (ausführlicher Reiseführer) um ein paarAdressen von günstigen Ho(s)tels auszumachen. Entschieden uns letztendlich für das Hotel Cruz (ich glaub es hieß so), indem wir für 100 Pesos pro Nase nächtigen konnten. Wir bezogen also unser Zimmer, als irgendjemand plötzlich eine Kackerlake auf einem der Kopfkissen vorfand. Das Geschrei war groß… die zwei Mädels verließen uns fluchtartig und machten sich auf dir Suche nach einem ungezieferlosen Hotel. Ingmar und sein Auto voll Mädels war in Zwischenzeit angekommen und wir entschlossen uns einen Happen zu Essen und dann die Ruinen von Tulum zu besichtigen, die direkt am Meer gelegen sind. Ich glaube, dass ich in meinem Leben noch nie so scharf gegessen hatte… Tortilla mit Shrimps, verfeinert durch Tonnen von Chili in einer leicht süßlichen Mangosoße. Die Ruinen waren recht interessant, aber der Strand und das Meer waren der absolute Knüller – paradiesisch, mehr fällt mir dazu nicht ein! Nach der Besichtigung und einem kurzen Badespaß mussten wir das Gelände leider schon verlassen – Ladenschluss um 6 Uhr. :S Am Parkplatz wurde uns ein Trip nach Chichen Itza – den berühmten Maya-Pyramiden – für den nächsten Tag angeboten. Erst war uns das Ganze zu dumm, zu stressig, doch nach einigem Hin und Her willigten wir dann ein. Bei einem fürstlichen Abendessen (Fleisch und Gemüse, das man in einen Tortilla klatscht – so lecker hatte ich bis jetzt während meines Aufenthalts in Mexiko noch nicht gegessen) in einem schönen Restaurant ließen wir den Tag ausklingen. Während des Essens finge es plätzlich an Sturzbäche zu regnen und die Strom fiel aus. Es wurden Kerzen angezündet und nach einiger Zeit kam der Strom dann auch wieder… Zurück im Hotel hatten wir weniger Glück – kein Strom. Trotz des Regens war es unangenehm schwül und dieser Schwüle konnten wir mit der Klimaanlage in unserem Hotelzimmer leider nicht entgegenwirken, da es ja keinen Strom gab. Diese Nacht machte ich – glaube ich – kein Auge zu. Zum einen war ich wegen des Ungeziefers etwas verunsichert und zweitens schwitzte ich wie ein Lurch. Gegen 2 Uhr kam die Elektrizität zurück und so konnten wir wenigstens etwas gegen die Schwüle Luft im Zimmer tun. Die Fenster aufzureißen wäre eine schlechte Idee gewesen, da es draussen nur so von Mosquitos gewimmelt hatte.

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Wie froh ich war als die Sonne wieder aufging, ich geduscht hatte und wir das Hotel verließen… Vor dem Hotel wurden wir dann von einem Minivan aufgelesen, der uns nach Chichen Itza brachte. Natürlich wurde erstmal Zwischenstopp in einem riesigen Souvenirshop gemacht, sowas haben ja Trips wie diese so an sich. Zehn Minuten später erreichten wir dann Chichen Itza – eines der Weltwunder unserer Erde. Sehr interessant ist die Tatsache, dass ein Deutscher das ganze Areal für sage und schreibe 86$ aufgekauft hatte… muss allerdings schon eine Weile her sein! Hätte die Sonne nicht so gnadenlos auf uns runtergebruzelt, hätten ich die Sache sicherlich mehr genießen können. Die nächste Station war ein kleines Städtchen in der Nähe der Pyramiden. Wirklich etwas zu sehen gab’s hier nicht, zum Glück hatten wir dort auch nur 30 Minuten Zeit um uns ein wenig umzusehen. Letzte Station war eine Grotte, in der man Baden konnte. Sehr schön, leider waren wieder nur 30 Minuten angesetzt, weshalb wir kaum Zeit hatten das Ganze richtig zu genießen. Auf Grund schlechter Lichtverhältnisse gibt’s hiervor leider keine Bilder! :( Der Minibus brachte uns am Ende des Tagestrips wieder zurück nach Playa del Carmen, wo wir dann ein Hotelzimmer bezogen. Zum Preis eines Hostels. Wie das möglich ist? Unsere liebe Mali hatte an Tag 2 Kontakt mit einer Französin geknüpft, die zufälligerweise ein niedliches, aber dennoch luxuriöses Hotel besitzt. Regulärer Preise wäre 250 pro Nase gewesen. Nach ein bisschen Shopping, einem weiteren ausgezeichneten Dinner, schlenderten wir noch ein wenig am Strand entlang. Müde fielen wir dann nicht all zu spät in unserer Betten.

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Unser letzter Tag begann mit guten Frühstück und playa-typischem, schwülwarmem Wetter. Es stand Cozumel auf dem Programm – einer recht großen Insel, die von Playa del Carmen aus via Fähre in 30 Minuten zu erreichen ist. Auf dem Weg zum Hafen trafen wir auf diverse Anbieter von Tauch- und Schnorcheltouren. Brian und Mali waren sofort davon angetan, Sabrina (gesundheitlich) und ich (finanziell) hatten so unsere Bedenken, lenkten dann aber ein! Dies war sicher kein Fehler, denn was es dort im Meer an Fauna zu sehen gab, war ziemlich eindrucksvoll. Sabrina dürfte nun ihre Fischphobie auch überwunden haben. ;) Vom Schnorcheln hungrig geworden, machten wir uns auf die Suche nach etwas zu beißen. Die Mädels aßen Mexikanisch, Brian und mir dünkte es nach Asiatisch. So scharf hatte ich – glaub ich – noch nie Chinesisch gegessen (das Kacken der nächsten Tage war nicht sonderlich angenehm!). Die eine Fähre hatten wir leider knapp verpasst und so hatten wir gute 1 1/2 Stunden um uns irgendwie zu beschäftigen. Ließen uns also via Taxi zum Strand chauffieren (nicht gut!), wo wir noch ein bisschen das Meer und den Sonnenuntergang genossen. Der Taxifahrer versicherte uns auf uns zu warten, tat er auch. Trotz stockenden Verkehrs auf der Rückfahrt, erreichten wir die Fähre gerade noch rechtzeitig! Wir eilten zum Hotel, holten unser Gepäck, fuhren zum Busterminal und kauften Tickets nach Cancún zurück, da schließlich am Tag darauf um 7.00 Uhr morgens unser Flug ging. Am Terminal in Cancún erwartete uns Ingmar und brachte uns zu einer Bar in Cancún, in der wir Fernanda wiedertrafen und einen Schweizer kennenlernten, der Gebrauch von Ingmars Gastfreundschaft machte. Zusammen saßen wir noch ein bisschen in der Bar, gingen dann aber später noch in eine Mexidisse (open bar: girls free, men 90 mex$), in der ich das ekligste Bier meines Lebens trank. Da es uns dort nicht wirklich gefiel, beschlossen wir noch ins legendäre ‘Coco Bongo’ zu gehen. Davor mussten wir uns aber noch ein wenig feinmachen, weshalb wir schnell einen Abstecher in Ingmars Wohnung machten. Im Endeffekt hatten wir nicht wirklich viel Zeit im ‘Coco Bongo’, da es schon 2 Uhr war. Die zwei anderen Mädels trafen wir dann also am Flughafen wieder und mussten uns von ihnen Frotzeleien über unsere Alkoholausdünstungen anhören. Den Rückflug verschlief ich komplett! Die Rückfahrt von Toluca im Taxi war lang, da der Fahrer sich nicht auskannte. Irgendwann waren wir dann aber wieder zurück. Das Bett rief!

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12
Okt 07

Land unter

Land unter…
da ich gestern unsere Küche mächtig unter Wasser gesetzt hab. Hab den Wasserhahn aufgedreht (nur heiß natürlich!), wollte nur auf’s Klo, bin dann aber irgendwie duschen gegangen. Irgendwann höre ich einen Schrei von unten, denke mir, was denn das das für ein Idiot sei, und denke mir nix dabei! Als ich dann die Treppen runtegekommen bin, war mir alles klar. Ich war der Idiot… :O Schadenseinschätzung: aufgequollene Stellen an den Holzblenden der Küchenschränk – Kaution futsch?

Nachtrag (19.10): die eine Küchenschublade lässt sich nicht mehr schließen… werde wohl oder übel mit der Wahrheit rausrücken müssen?! :(

Nachtrag (23.10): habe gebeichtet und werde nun abwarten müssen, was genauere Untersuchungen eines Fachmanns ergeben, ob noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde oder ob man wirklich nur die eine Türe abschleifen und neu streichen muss.

Nachtrag (1.11.): 400 Pesos (26,66 EUR) musste ich berappen – lohnt sich ja fast nicht das Geld bei meiner Haftpflichtversicherung wieder einzutreiben!

Land unter…
wenn wir uns wegen unserem Schweden Martin wieder Tränen lachen. Er ist eindeutig Ohrfetischist. Wenn er dicht ist, drückt er den Leuten an den Ohrläppchen rum. Manchmal ist’s auch die Nase. Habe noch nicht wirkich rausgefunden, was und wann er was mehr mag. Vielleicht besser ist es aber wenn eine einfach wie ein Mädchen loskreischt. So aus dem nichts. Schrill, laut, hochfrequent. Seine Showeinlage ist allerdings das Beste! Frag man ihn nach ‘nem Strip, springt er in die Luft und schwupps (wenn er wieder aufm Boden aufkommt) ist seine Hose runtergerutscht, was einem ‘nen Ausblick auf seine Camouflage-Boxers beschert. Ihn stört es dann auch nicht weiter, wenn man seine Boxer gleich noch mitrunterzieht! Sollte man den Anblick nicht mehr ertragen können, muss man selbst Hand anlegen und ihn wieder anziehen.


10
Okt 07

Thiens B-Day Special

DF Cancún So, heute nach um 1.00 Uhr haben wir’s getan… wir haben Flüge nach Cancún gebucht und werden dort Thiens Geburtstag (12.10) bis einschließlich kommenden Dienstag (16.10) verbringen! Yaaaay. Wer noch nie was von Cancún gehört hat… liegt an der Karibik und ist ein sehr beliebtes Reiseziel in México. Auf der Karte könnt ihr sehen, wo ich mich momentan befinde (México D.F.) und wo Cancún liegt. Mit dem Bus wären es anscheinend 48 Stunden.

Nachtrag: Es soll die ganze Zeit regnen und ich bin seit letzter Woche erkältet! :(