Schloss Chapultepec
In Mexico City ist wirklich endlos Sightseeing möglich, weshalb wir letzten Freitag dann beschlossen einen weiteren Teil der Stadt zu erschließen. Auf dem Programm stand das Schloss von Chapultepec. Auf Grund stockenden Verkehrs beschloss der Taxifahrer einen anderen Weg zu nehmen, ob das wirklich schneller war, wage ich zu bezweifeln. Auf jeden Fall war es ziemlich eng auf der Rückbank mit Emily und Stefan des Taxis der Kompaktklasse (Hyundai Atos)! Endlich dort angekommen, mussten wir erstmal einen Hügel erklimmen. Wieso mussten Schlösser und Burgen immer auf Anhöhen gebaut werden!? *ächz* Was wir dort zu sehen bekamen, machte die Strapazen wieder wett. Eine nette Aussicht auf die Stadt, wunderschöne Buntglas-Fenster und ein ansich sehr schönes Schloss und interessantes Museum bekamen wir zu sehen. Am Ende trafen wir noch Thien, Vaeha, Anja und Melissa. Anja und Vaeha hatten in der Grünanlage unterhalb des Schlosses Karikaturen von sich anfertigen lassen. Als Brian dies sah, musste er natürlich auch sofort eine haben. Dabei kam eine Kreatur mit Schwarzeneggerkörper, Babyface, Schmalzlocke und Werwolfklauen raus! *lach* Während die anderen sich wieder auf den Heimweg machten, gingen Brian und ich ein weiteres Mal koreanisch Essen. Mega lecker! Da wir danach noch nicht nach Hause gehen wollten, machten wir uns auf die Suche nach einem Kino. In Zona Rosa fanden wir auch eins, aber alle Filme begannen erst einige Zeit später. Um die Zeit zu überbrücken, setzten wir uns in die Metro und anschließend ins Taxi nach Satélite, was ja bei uns auf dem Heimweg liegt und gingen dort ins Kino. Der Film hieß “Nunca somos solos” (engl. Titel “Alone”) und war ein thailändisches Horrordrama, das das Schicksal zweier siamesischer Zwillinge beschrieb. Super gut, müsst ihr euch reinziehen, falls er in den deutschen Kinos läuft.






















Taxco
Als ich an diesem schönen Samstag Morgen aufstand, kam unsere Partysau Sabrina gerade zur Tür rein und legte sich noch eine Weile hin bis wir (natürlich mit Verspätung – Brian eben!) das Haus verließen… Nahmen dann das Taxi zum Terminal Sur, was ungefähr zwei Stunden dauerte (scheiß Verkehr). Unser Taxifahrer – Shocker, angeblich ein Wrestler, den wir auch gesehen haben, als wir beim Wrestling waren – hatte mal wieder kein Schimmer. Er hat nie ‘nen Plan! Ausserdem bezweifle ich, dass es DER Shocker ist. Seine Ärmchen sind dünner als meine und Titten, wie der, den wir da gesehen hatten, hatte er auch nicht. Hat sich Stefan also mal wieder einen Bären aufbinden lassen. Auf den Bus nach Taxco mussten wir glücklicherweise nicht so lange warten, aber bis wir dann letzten Endes in Taxco waren (drei Stunden). Taxco ist nach Guanajuato sicher das schönste Städtchen, das ich hier in México gesehen habe. Und das nicht nur wegen dem Silbermarkt, der jeden Samstag ist. Für diesen waren wir zwar gekommen, für mich war das aber nicht sonderlich spannend. Für die anderen schon mehr! Sabrina und Brian ließen jeweils gut 1500 Pesos bei den Silberhändlern. Ich kaufte mir nur einen Ring (70 Pesos) und eine Kette (250 Pesos). Nach zwei Stunden Silbershopping – erschöpft und glücklich – gingen wir noch den Hügel hoch in Richtung Zentrum. Auf dem Weg zur zweiten Kirche, die wir uns anschauen wollten, begann es dann zu gießen und das Kopfsteinpflaster wurde seifig glatt. Das ist lustig, wenn man versucht eine Gasse mit etwa 20% Steigung zu erklimmen. Bei der Kirche angekommen, warteten wir nun erstmal bis der Regen aufhörte. Beim Abstieg hatten wir dann mit Sturzbächen von Regenwasser zu kämpfen, die die Gassen hinabstürzten. Nach einer dritten Kirche gingen wir noch Chinesisch essen. War nicht sonderlich gut. Das Nudelgericht war mit Spaghetti! 19.40 Uhr eilten wir zum Busterminal, 20.00 Uhr ging der Bus in Richtung Mexiko Stadt. Von dort aus nahmen wir Bus und Metro. Dauert zwar lang, ist aber um einiges günstiger. Als wir das letzten Mal das Taxi vom Terminal Sur nahmen, kostete es uns 500 Pesos. Bus und Bahn ist pro Person etwa 10 Pesos. Die Rechnung ging im Endeffekt dann aber nicht ganz auf, da wir an der Metrostation “Cuatro Caminos” keinen Bus mehr fanden. Dennoch: ein Taxi von dort aus kostet nur 140 Pesos.






















